Datum: 23. Februar 2026 um 9:46 Uhr
Alarmierungsart: Sirene / DME
Dauer: 1 Stunde 14 Minuten
Einsatzart: techn. Hilfeleistung
Einsatzort: Lopau
Einsatzleiter: OrtsBM Wulfsode
Mannschaftsstärke: 10
Fahrzeuge: Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 Florian Uelzen 11/48/11, MTW Florian Uelzen 11/17/11
Eingesetzte Kräfte: ASB Rettungswagen, Bundeswehrfeuerwehr, Fachzug Drohne Kreisfeuerwehr, Fachzug FuK Kreisfeuerwehr, FF Bienenbüttel, FF Brockhöfe, FF Munster, FF Uelzen, FF Wulfsode, Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) Bereich Ebstorf, Polizei, PSNV, Rettungshubschrauber Chr. 19, Tauchergruppe Lüneburg
Einsatzbericht:
Am 23.02.2026 wurden mehrere Feuerwehren sowie Fachgruppen nach Lopau alarmiert. Auf der Eisfläche eines Sees waren deutliche Fahrspuren sowie eine Fläche zu erkennen, die auf eine mögliche Einbruchstelle im Eis hindeutete. Aufgrund dieser Lage musste von einem möglichen Fahrzeug im Wasser ausgegangen werden.
Entsprechend des Meldebildes wurde ein umfangreiches Kräfteaufgebot alarmiert. Neben den Feuerwehren aus Wulfsode, Wriedel Schatensen und Brockhöfe/Lintzel wurden die Information und Kommunikationsgruppe Bereich Ebstorf, die Feuerwehren Uelzen und Bienenbüttel mit Booten, der Fachzug FuK sowie die Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr hinzugezogen. Zusätzlich wurden die Tauchergruppe aus Lüneburg, ein Rettungswagen aus Drögennindorf sowie der Rettungshubschrauber Christoph 19 alarmiert, um im Falle eines bestätigten Fahrzeugs im Wasser unverzüglich Rettungsmaßnahmen einleiten zu können.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Einsatzstelle erkundet. Zur Eigensicherung wurde eine Steckleiter auf die Eisfläche aufgelegt, um ein sicheres Vorgehen zu gewährleisten. Anschließend wurde das Eis im Bereich der vermeintlichen Einbruchstelle geöffnet.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der See an der betreffenden Stelle nur eine geringe Wassertiefe aufweist. Ein im Eis eingebrochenes Fahrzeug hätte deutlich sichtbar sein müssen. Zur weiteren Lagebeurteilung wurden ortskundige Fachpersonen hinzugezogen, die diese Einschätzung bestätigten.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wurden weitere anrückende Kräfte abbestellt. Der betroffene Bereich wurde anschließend nochmals intensiv kontrolliert. Dabei konnten keinerlei Hinweise auf ein verunfalltes Fahrzeug festgestellt werden
Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben. Für die Feuerwehr war der Einsatz damit beendet und alle Kräfte rückten wieder ein.



