B2Y DLK – Feuer/Rauchentwicklung Mehrfamilienhaus

Datum: 8. Januar 2026 um 7:48 Uhr
Alarmierungsart: Sirene / DME
Dauer: 5 Stunden 27 Minuten
Einsatzart: nachbarschaftliche Löschhilfe
Einsatzort: Ebstorf
Einsatzleiter: J. Schalwig
Mannschaftsstärke: 14
Fahrzeuge: Einsatzleitwagen 11/11/11, MTW Florian Uelzen 11/17/11, Tanklöschfahrzeug TLF 20/30 Florian Uelzen 11/23/11
Eingesetzte Kräfte: FF Bad Bevensen, FF Barum, FF Bohlsen, FF Groß Süstedt, FF Hanstedt I, FF Hohenbünstorf, FF Klosterflecken Ebstorf, FF Melzingen, FF Natendorf, FF Uelzen, FF Vinstedt, FF Wriedel-Schatensen, FTZ, Informations- und Kommunikationsgruppe (IuK) Bereich Ebstorf, Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Mit dem Alarmstichwort „B2Y DLK – Feuer/Rauchentwicklung Mehrfamilienhaus“
wurde am 08. Januar um 07:48 Uhr die Informations- und Kommunikationsgruppe Bereich Ebstorf,
zu der auch der Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Wriedel-Schatensen gehört,
gemeinsam mit der Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf sowie weiteren Feuerwehren alarmiert.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters an der Einsatzstelle konnte nach erster Lageerkundung eine deutliche Rauchentwicklung
aus einer von drei Wohnungen im zweiten Obergeschoss festgestellt werden.
Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude.

Ein Angriffstrupp ging unter schwerem Atemschutz mit einer C-Leitung über das Treppenhaus zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor.
Aufgrund der erheblichen Brandlast sowie der Vielzahl an Gegenständen in der Wohnung war das Vorgehen zum Brandherd stark eingeschränkt.
Im weiteren Einsatzverlauf nahm die Rauchentwicklung im hinteren Wohnungsbereich deutlich zu, weshalb an der Gebäuderückseite eine Abluftöffnung geschaffen wurde.

Da die Wohnung im Vollbrand stand, wurde die Alarmstufe auf B3 erhöht.
In diesem Zusammenhang wurden unter anderem die Feuerwehren Wriedel-Schatensen, Bad Bevensen, Barum, Natendorf und Uelzen nachalarmiert.
Mehrere Atemschutztrupps setzten die Brandbekämpfung im Innenangriff fort. Parallel dazu wurden auf beiden Gebäudeseiten Drehleitern in Stellung gebracht.
Über diese wurde die Dachhaut geöffnet, um eine Brandausbreitung auf den Dachstuhl auszuschließen und weitere Abluftöffnungen zu schaffen.

Aufgrund der hohen Brandlast war ein intensiver Atemschutzeinsatz erforderlich, um Glutnester gezielt aufzuspüren und abzulöschen.
Zur Sicherstellung der Einsatzhygiene wurde der AB-Dekon/Hygiene des Landkreises an die Einsatzstelle gebracht.
Insgesamt wurden dort 11 Atemschutztrupps mit 22 Einsatzkräften dekontaminiert.

Die Feuerwehr bedankt sich bei Anwohnern sowie örtlichen Unternehmen aus Ebstorf,
die sich um die vorübergehende Betreuung der Betroffenen und die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert haben.

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