Die Tücke steckt im Detail wie die Einsatzkräfte der Feuerwehr Wriedel Schatensen auf der gemeinsamen Übung mit dem zweiten Zug der Feuerwehr Munster erfahren durften. Im jährlichen Wechsel fahren die beiden Wehren gemeinsame Übungen um das Verständnis und die Kameradschaft zu fördern und zu vertiefen. Diesmal war es die Feuerwehr Munster die zu der Übung eingeladen hatte. Ziel der Übung war eine Lagerhalle aus Holz in der zwei Menschen vermisst wurden. Das besondere an der Halle war die Bauweise. Die heutzutage immer häufiger verwendeten Nagelbleche am Knotenpunkt haben im Gegensatz zu den alten Zapfenverbindungen vergangener Jahre den Nachteil, dass sie die Wärme besser und gezielt in das Holz leiten. Dadurch wird die Tragfähigkeit, gerade in den kritischen Knotenpunkten, schneller herabgesetzt und somit die Standzeit eines Gebäudes bei einem Vollbrand drastisch verkürzt.
In der Nachbesprechung wurde darauf hingewiesen das die Tragfähigkeit dieser Dachkonstruktion bei einem Vollbrand höchsten bei zehn Minuten liegt. Es gilt also einen Vollbrand zu verhindern.